Schwierige Zeiten…

Eine solch andauernde schwierige Zeit haben wir alle in dieser Form noch nicht erlebt.

Durch den Ausbruch des Corona Virus gibt es viele Regeln und Einschränkungen, die uns auferlegt wurden. Diese bedeuten Einschnitte in unsere persönliche Handlungsfreiheit, aber sind gleichzeitig notwendig, damit möglichst die gefährdeten Menschen vom Virus verschont bleiben und nicht alle gleichzeitig krank werden und so das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

All diese Umstände können Angst machen und das ist nur allzu verständlich. Ich möchte an dieser Stelle daher jeden ermuntern über die eigenen Bedenken, Sorgen, Fragen und Probleme in dieser beängstigenden Zeit zu sprechen. Sei es mit den Eltern, guten Freunden, den Lehrern des Vertrauens oder mir. Wichtig ist es, überhaupt zu sprechen, damit man die eigenen Ängste und Gedanken im Gespräch sortiert und diese dadurch nicht zu groß werden.

Hier ein paar Tipps für euch, wie ihr auf euch selbst hören solltet und achtsam mit euch umgeht:

Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen sich gegenseitig. Wenn ihr also merkt, dass ihr euch schlecht fühlt, versucht herauszufinden warum dies so ist, bewertet diese Gedanken und zieht Konsequenzen, um euer Handeln möglichst positiv zu beeinflussen.

Macht etwas, das für euch angenehm ist. Positive Gefühle können übrigens auch dann entstehen, wenn man Pflichten nachgeht, weil man nach Erledigung z.B. der Hausaufgaben oder Zimmer aufräumen froh ist, diese Dinge erledigt zu haben.

Über schlechte Gedanken und Chaos im Kopf zu sprechen hilft oft, um einen sortierten Blick auf die eigenen Probleme zu bekommen. Durch das Reden ergeben sich oft Lösungen oder Wege zu Lösungen. Und, ganz wichtig, man fühlt sich mit seinen Problemen nicht alleine gelassen.

Ich wünsche euch alles Gute und bleibt gesund!

Eure Schulsozialarbeiterin, Frau Strewinsky