Dummy Frage (wird nicht angezeigt)

Dummy Element

Biologie

Gewässerökologische Exkursion nach Bettenfeld

Am 26.08.19 und 27.08.19 führten die Schülerinnen und Schüler des Biologieleistungskurses BI2 der Jahrgangsstufe 13 unter der Leitung von Frau Rock eine Exkursion an das Meerfelder Maar durch. Im Rahmen der Exkursion konnten die SchülerInnen gewässerökologische Untersuchungen im Freiland und Labor kennenlernen sowie das wissenschaftliche Ausarbeiten studieren. Unterstützt wurde das Projekt durch die biologisch-ökologische Station der Universität Koblenz (BÖS) in Bettenfeld.

Die Exkursion begann mit einer kurzen Sicherheitsbelehrung und Geräteeinweisung durch Frau Karger und Herr Darwen in den Räumlichkeiten der BÖS. Anschließend wurden die Autos mit dem nötigen Equipment beladen und wir fuhren gemeinsam an das Meerfelder Maar. Gruppenweisen ruderten die SchülerInnen bei schönstem Wetter mit einem kleinen Boot zur Maarmitte, um von dort Tiefenmessungen (das Maar ist 17 m tief) mit Elektroden (pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, Temperatur, Sauerstoffsättigung) durchzuführen. Anschließend wurden aus verschiedenen Tiefen Gewässerproben entnommen, die für die anschließende Laboruntersuchung verwendet werden sollten. Ebenso wurde mit dem Schlammbagger eine Faulschlammprobe vom Gewässerboden olfaktorisch und sensorisch geprüft.

Nachdem alle Messergebnisse notiert waren, fuhren wir zurück zur Untersuchungsstation, um mit den ersten Analysen zu beginnen. Im Labor wurde das Wasser auf den Gehalt an Ammonium, Phosphat und Nitrat untersucht. Parallel mikroskopierten die SchülerInnen Plankton und entdeckten dabei die verschiedensten Lebewesen.

Abends bezogen wir unsere Zimmer im nahegelegenen Jugendhaus und kochten gemeinsam Spaghetti mit zwei verschiedenen Soßen. Den Tagesabschluss konnten die SchülerInnen zur freien Verfügung nutzen.

Der folgende Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und dem Auszug aus dem Jugendhaus. Anschließend ging es zurück in die Untersuchungsstation, wo die SchülerInnen die restlichen Analysen durchführten. Die Schichtung des Sees war gut erkennbar und damit konnten sie ihre theoretischen Grundlagen zur Ökologie in der Praxis anwenden.

 

Exkursion in den Zoo von Amnéville

Am 14.06.2019 fuhren die Jahrgangsstufe 12, die Klasse 6a und die Klassen 9 a/c/d in den Zoo nach Amnéville, um dort die Tiere live zu erleben und mehr über ihre Lebensweise zu erfahren.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich frei im Park bewegen und somit die Tiere bestaunen für die sie sich am meisten interessierten. Auch besuchten viele Schülerinnen und Schüler die angebotenen Shows und Tiervorstellungen. Der Biologieleistungskurs BI2 sollte zusätzlich einige Verhaltensbeobachtungen bei unterschiedlichen Affenarten durchführen.

Demnach war der Besuch dieses außerschulischen Lernortes die ideale Ergänzung zu normalen Biologieunterricht. Zusätzlich hatten einige Schülerinnen und Schüler dort die Möglichkeit ihre Französischkenntnisse zu nutzen und eventuell auszubauen.

Englisch-LK

Englisch ( LK)

Studienfahrt der MSS 12 nach Dublin, Irland 2019 - Bericht

 

Nach langem Warten war es für uns endlich so weit - Wir, die Schüler der MSS 12 traten in der Nacht des 04. Mai 2019 unsere Reise nach Dublin in Irland an. Um 01:15 Uhr trafen wir uns an der IGS Salmtal. Die Vorfreude war trotz Müdigkeit sehr groß. Dort haben uns Frau Kaßeböhmer, Frau Hausmann, Herr Staskewitz und Herr Hallerbach erwartet, um unsere Reise zu beginnen. Nach der Ankunft am Frankfurter Flughafen war die Aufregung einiger Schüler noch größer, da diese zum ersten Mal geflogen sind. Ohne größere Schwierigkeiten kamen alle 59 Schüler und vier Lehrer erfolgreich am Gate an. Die Flugbegleiter, der Lufthansa Airline, konnten sich glücklich schätzen, dass wir alle zu müde waren, um unsere Vorfreude zu zeigen.

Nachdem wir gelandet waren und unser Gepäck abgeholt hatten, hat uns unser Busfahrer schon im Ankunftsbereich erwartet. Dieser brachte uns zum "Four Courts Hostel" direkt an der Liffey, einem Fluss in Dublin. Wir konnten erst um 15:00 Uhr im Hostel einchecken, sodass wir zwar unsere Koffer unterbringen konnten, uns selber aber nicht. Die Lehrer entschieden, dass wir uns in Kleingruppen aufteilen sollten, um die Übersicht zu behalten. Diese Gruppen blieben bis zum Ende bestehen. Wir fanden eine typisch irische Supermarktkette, genannt "Spar", in die wir dann einkehrten. Aufgrund fehlender Englischkenntnisse war es für einige Schüler eine Hürde Essen zu bestellen, wobei lustige Situationen zustande kamen. Andere Lehrergruppen gingen Essen.

"Liffey" (Fluss in Dublin)

Danach gingen wir zu einem der vielen kostenlosen Nationalmuseen, um dort die anderen Gruppen zu treffen. Von dort aus konnten wir uns entscheiden, ob wir in das Archaeologie- oder in das Naturkundemuseum gehen möchten. Nach unseren Besuchen im Muesum trafen wir uns alle in einem kleinen Park, um die Sonne zu genießen. Um 15:00 Uhr machten wir uns alle auf den Weg zum Hostel. Die Zimmeraufteilung stand schon am Tag vor der Abreise fest, sodass uns nur noch die Schlüsselkarten übergeben wurden. So versuchten also 63 Leute ihre Koffer aus dem Keller des Hostels in ihre Zimmer (1-3. Stock!) über die Wendeltreppe zu befördern. Einige der Schüler waren so aufmerksam und entdeckten den Aufzug, andere waren wohl zu müde. Im Zimmer angekommen freuten wir uns schon auf das freiverfügbare WLAN, welches überraschenderweise mit einem Passwort gesichert war. Nachdem wir uns etwas in unseren Zimmern eingelebt hatten, machten wir uns alle auf den Weg für Verpflegung für die kommenden Tage zu kaufen. Zurück im Hostel angekommen, hatten wir die Möglichkeit uns für die kommenden Tage auszuruhen.

Am nächten Morgen (Sonntag) stand die Stadtführung auf dem Plan, wofür wir schon einige Wochen vorher vorbereitet hatten. Dafür teilten die Lehrer uns in zwei Gruppen ein. Wir liefen quer durch die Innenstadt und machten Halt bei Sehenswürdigkeiten wie die "City Hall'' oder bei den Statuen, die auf der O´Connell Street stehen. Besonders auffallend war hier der "Spire", welcher mitten auf der Straße, als Denkmal, steht. Dieser ist ca. 120 Meter hoch. Außerdem besuchten wir die "St. Patricks Cathetral", zu der ebenfalls ein Vortrag vorbereitet wurde.

Nach der Stadtführung hatten wir Freizeit, die die meisten zum Essen nutzten. Am Abend konnten wir uns zwischen einem Spaziergang zum berühmten Phoenix-Park oder einer Führung durch die Jameson-Distillery entscheiden. Während ungefähr 15 Schüler sich die Herstellung von Wiskey anschauten, liefen die restlichen Schüler zum Phoenix-Park, in dem sich auch ein Zoo befindet . Unser erster Stopp war das riesige Wellington-Monument. Dort trafen wir eine italienische Gruppe, die Fußball spielten. Einige Schüler schlossen sich diesen an und spielten gegen sie. Daraufhin besichigten wir, auf Herr Staskewitz´ Wunsch die Phonenix Statue, die aufgrund ihrer eher mickrigen Größe kaum zu sehen war. Diese Statue befindet sich auf einem Kreisel, den manche zum Überqueren der Straße nutzten.

Bereits einige Stunden vorher erfanden ein paar Schüler unseres Mathe-LK´s das Spiel "Freeze". Bei diesem muss die Person die "gefreezed" wird, genauso stehen bleiben, wie sie gerade steht. Nur die Person, die diesen gefreezed hat, kann ihn wieder befreien. Herr Staskewitz wurde ein paar Minuten vorher schon Opfer dieses Spiels, sodass er sich dazu entschied diesem Jungen eins auszuwischen. Während dieser Junge sich auf dem Kreisel befand und den Phoenix auf der Statue nachahmte wurde er von Herr Staskewitz "gefreezed" und durfte sich nicht bewegen, während alle anderen Schüler den Rückweg antraten. Nach mehreren Minuten wurde er schließlich von Herr Staskewitz erlöst.

"gefreezed"

Nach diesem Ausflug hatten wir die restliche Zeit zur freien Verfügung. Diese nutzten einige Schüler, um irische Pubs zu besuchen.

Am darauffolgenden Tag (Montag) haben wir uns auf den Weg zum bekannten Trinity College gemacht. Dort besichtigten wir die Bibliothek, welche auch als Drehort aus der Filmreihe "Harry Potter" bekannt ist. An diesem College haben Berühmtheiten, wie Oscar Wilde, Bram Stoker und Jonathan Swift, studiert. Zudem befinden sich in der Bibliothek Statuen anderer berühmter Schriftsteller, wie zum Beispiel Shakespeare. Außerdem ist dort das sogenannte "Book of Kells" ausgestellt, welches eine große Bedeutung für die irische Kultur hat, da es alte Legenden beinhaltet. Weitere Sehenswürdigkeiten des Trinity College wurden in einer von Schülern selbst erstellten Präsentation erklärt. Nachdem wir uns dort alles angeschaut haben, hatten wir die restliche Zeit wieder zur freien Verfügung.

Trinity College Libary

Für uns persönlich war der Dienstag das Highlight der Kursfahrt, denn wir haben bereits vor der Studienfahrt die "Wild-Wicklow-Tour" gebucht. Wir wurden mit zwei Bussen auf der O'Connell Street abgeholt. Unser Busfahrer informierte uns schließlich über den anstehenden Tagesablauf. Die Fahrt zu den Wicklow-Mountains überbrückten wir mit typisch irischer Musik, die der Busfahrer fleißig mitgesungen hat. Zudem machten wir eine Pause am Meer, wo wir frühstückten und zahlreiche Erinnerungen festhielten. Nach einer weiteren Mittagspause kamen wir an den Wicklow- Mountains an. Wir waren alle sehr beindruckt von der wunderschönen Landschaft. Während der gesamten Bustour informierte uns der Busfahrer immer wieder über wichtige Sehenswürdigkeiten und über die Geschichte Irlands. Auf dem Weg sahen wir außerdem die Kirche, in der Tom Cruise und Nicole Kidman heirateten. Zudem hielten wir bei der Brücke, bei der der Film "P.S. Ich liebe Dich " gedreht wurde. Desweiteren sahen wir die Quelle des Flusses ''Liffey", die erstaunlicher Weise sehr klein war, sodass wir uns kaum vorstellen konnten, dass aus dieser ein so großer Fluss entspringt. Nach einer Zeit sind wir an einem Aussichtspunkt angekommen, von dem wir einen schönen See und die Berge betrachten konnten. Dort hielten wir wieder einige Erinnerungen in Bildern fest. Nach der langen Fahrt durch die Berge sind wir an dem sogenannten "Lower Lake" angekommen. Dort besichtigten wir eine alte Klosterruine, die als "Glendalough" bekannt ist. Von dort aus sind wir zu dem "Upper Lake" gewandert. Auf dem Weg kamen wir an einem Wasserfall vorbei. Oben angekommen wurden wir mithilfe einer weiteren Präsentation über die Wicklow-Mountains und ihre Sehenswürdigkeiten informiert. Trotz des langen und anstrengenden Tages, wodurch wir müde wurden, hatten wir sehr viel Spaß auf der Rückfahrt, da unser Busfahrer uns die ganze Zeit unterhielt und wir gemeinsam irische Lieder mitgesungen haben. Nach diesem Ausflug hatten wir wieder Freizeit.

Pause an der Küste

See in den Wicklow-Mountains

Am nächsten Tag wurden wir vor die Wahl gestellt, ob wir mit an die Küste nach Howth fahren möchten oder unsere Zeit frei nutzen wollen. An allen anderen Tagen hatten wir großes Glück mit dem Wetter, da es zwar sehr kalt war, aber trotzdem oft die Sonne schien. Allerdings hatten wir an diesem Tag nicht so ein Glück, weil es sehr stark regnete und windig war. Trotzdem besichtigten wir ein Schloss in Howth und anschließend durften wir entscheiden ob wir eine zweistündige Wanderung zu den Klippen, "Cliff-Walk", antreten oder uns das Fischerdorf mit der Promenade anschauen wollten. Einige Jungs entschieden sich dazu bei eisigen Temperaturen und starkem Wind in Unterwäsche in der irischen See zu plantschen. Nach diesem Ereignis traten wir den Rückweg mit der Bahn an. Die restliche Zeit nutzten wir zur Vorbereitung für die Rückreise.

"Howth Castle"

Den nächsten Morgen bis zur Abreise nutzten alle, um die letzten Sache zusammen zu suchen, letzte Besorgungen zu machen und essen zu gehen. Daraufhin trugen wir unsere Koffer aus dem Keller hinaus und stiegen in Bus zum Flughafen. Dort angekommen sind wir ohne Weiteres durch die Kontrollen zum Gate gelaufen. Aufgrund einiger Schwierigkeiten am Frankfurter Flughafen sind wir etwas später losgeflogen. Zu unserer Überraschung lobten die Flugbegleiter uns für unsere Höflichkeit aber stellten fest, dass wir sehr hungrige Passagiere sind, da einige Schüler sich mehr als nur ein Sandwich bestellten. Zudem fiel auf das während der Kursfahrt viele Schüler ihre Englischkenntnisse deutlich verbesserten. Auf der Rückfahrt zur Schule nach Salmtal mit dem Bus, waren manche Schüler damit beschäftigt ein Fussballspiel zu schauen und unterhielten die anderen Schüler damit ebenfalls. Zu unserem Bedauern haben unsere Favoriten leider verloren. Nach dieser langen Reise sind wir um ca. 01:00 Uhr nachts in Salmtal an der IGS angekommen. Somit verabschiedeten wir uns von einer schönen gemeinsamen Zeit und sind sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit auf eine so schöne Studienfahrt bekommen haben, denn dies sind unvergessliche Erinnerungen.

 

von Anne Reichert, Shona Krötz und Joelle Gordon (MSS 12)

 

 

Kunst

Einladung zur Vernissage

Wir möchten Sie herzlich zu der Vernissage "heimat/en" am 24.10.2010 um 15 Uhr in den Viehmarkthermen in Trier einladen, bei der der 11er Grundkurs Kunst zusammen mit einigen ausgewählten Werken eines 12er Grundkurses aus Zell seine "Heimat2go"-Boxen präsentieren wird.

Dieses Projekt siedelt sich im Kultursommer Rheinland Pfalz an und behandelt das Thema "Heimat" auf unterschiedliche Art und Weise und aus verschiedenen Blickwinkeln - so war neben den genannten Schulen auch die TASI und die Universität beteiligt.

Kunstausstellung am Schuljahresende

Jedes Jahr werden die Arbeiten, die im Rahmen des Kuntsunterrichts entstanden sind, als Ausstellung im Schulgebäude gezeigt. Die Arbeiten aller Stufen umfassen verschiedene Themen und Techniken. Auch in diesem Jahr können wir besonders stolz auf diese tollen Ergebnisse sein.

Gesellschaftslehre

Projekt „Europa macht Schule“ besucht die Klasse 6a

Am Freitag, den 24.05.2019 besuchte eine Erasmus Studentin der Universität Trier die Klasse 6a, um über ihr Heimatland Schottland zu berichten. Sie zeigte den Kindern vielfältige Einblicke in Landeskunde, Freizeit, Kultur und Geschichte. Interessiert und neugierig verfolgten die SchülerInnen zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Heibges und Frau Rock ihrer Präsentation und gestalteten den Vormittag mit Fragen mit. Es war ein gelungener Schultag, der den Kindern ermöglicht hat, über den Tellerrand zu schauen und ein Gespür für Europa zu entwickeln.

Europa macht Schule ist ein Programm zur Förderung der Begegnung unter Europäer/-innen, das auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt wird. Ziel ist es, den Gedanken des europäischen Austauschs lebendig werden zu lassen und für mehr Wissen übereinander zu sorgen. Auf diese Weise erleben alle Beteiligten Europa und seine Kulturen persönlich und umittelbar. Der interkulturelle Austausch im Programm Europa macht Schule (EmS) soll einen aktiven Beitrag zur Völkerverständigung in Europa leisten. Durch die Teilnahme an EmS lernen alle Beteiligten Unterschiede und Gemeinsamkeiten europäischer Nachbarländer kennen. So wird das theoretische Wissen über Kulturen mit Leben gefüllt und Vorurteile werden abgebaut.

Ein direkter und persönlicher Kontakt unter jungen Europäer/-innen soll das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl fördern und die Einheit Europas festigen. Daher werden Gaststudierende aus allen Teilen Europas zu Minibotschafter/-innen ihres Landes. Sie stellen ihr Heimatland und dessen kulturellen, geschichtlichen, gesellschaftlichen oder politischen Besonderheiten auf kreative Weise in Schulen in ganz Deutschland vor.

Die teilnehmenden Schüler/-innen erhalten dadurch einen persönlichen Zugang zu einem anderen europäischen Land und die Gaststudierenden bekommen einen tieferen und intensiveren Zugang zu ihrem Gastland – Europa wird lebendig! Auf diese Weise soll gesellschaftliches Engagement und politische Partizipation der Teilnehmenden geweckt und etabliert werden.“

Quelle und weitere Informationen unter URL: https://www.europamachtschule.de/das-programm/ziele/

Sozialkunde

Teilnahme an der Europawahl 2019

Anlässlich der Europawahl am 26.05.2019 wurden in den Jahrgangsstufen 10-12 schulinterne Europawahlen durchgeführt. Bundesweit konnten alle Schulformen der Sekundarstufe I und II teilnehmen. Die Wahl, die Parteien, deren Programme und der Ablauf einer Wahl wurden vorab im Sozialkunde- und Gemeinschaftslehreunterricht vorbereitet. Das Projekt besteht bereits seit 1999 und über drei Millionen Jugendliche konnten bereits daran teilnehmen. Die schulinternen Ergebnisse werden nach der Wahl ausgezählt und eingesendet. Anbei sehen Sie die Auswertungen. Die Quelle der Abbildungen und weitere Informationen sind unter: https://www.juniorwahl.de/europawahl-2019.html abrufbar.

 

 

Erdkunde

Am Freitag, den 27.09.2019, machte sich die gesamte 13. Jahrgangsstufe der IGS Salmtal auf den Weg nach Bonn. Die beiden Erdkunde-Leistungskurse von Frau Petry und Herrn Koch steuerten das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) an, während der Geschichte- und Sozialkundeleistungskurs das Haus der Geschichte besuchten.

Die Erdkunde-Leistungskurse im BMZ

Im BMZ sollten die Schüler*innen der Erdkunde-Leistungskurse, passend zu den Unterrichtsthemen „Verteilung und Entwicklung der Weltbevölkerung“ sowie „Weltwirtschaftliche Verflechtungen“ mit Menschen, die täglich mit diesen Themen in Beziehung stehen, ins Gespräch kommen. Nachdem alle Schüler*innen der beiden Kurse mit ihren Lehrern die Sicherheitskontrollen passiert hatten, hielt Herr Patrick Fallis einen Vortrag über die Ziele und Gründe der Entwicklungszusammenarbeit. Ausgewählte Schwerpunktthemen der Entwicklungszusammenarbeit sind „Flucht & Migration“, „Globalisierung gerecht gestalten“, „Eine Welt ohne Hunger“ und „Klimawandel - Zeit zu handeln“. Moses Sikaola vom BMZ berichtete im Anschluss über Projekterfahrungen in Sambia, wie z. B. der Aquaponic Farm (Stromversorgung durch Stromerzeugung in Aquaponic Farms) und dem Social Housing in einem flexibel zu errichtenden Dorf. Nach einer kurzen Pause berichtete Anne Hebekeuser von der Fachstelle für entwicklungspolitische Beratung und Vernetzung über Möglichkeiten, als junger Mensch Zeit im Ausland zu verbringen und sich im Rahmen des entwicklungspolitischen Lerndienstes in Ländern des globalen Südens einzusetzen (Programm „weltwärts“) oder im Rahmen des entwicklungspolitischen Lern- und Qualitätsprogramms ASA ins Ausland zu gehen. Beendet wurde der Tag im BMZ mit einer Quizrunde, in der es darum ging, die Weltbevölkerung (in Form von „Hütchen“), das BIP (Bruttoinlandsprodukt, in Form von Geldscheinen) und die CO2-Emissionen (visualisiert durch schwarze Luftballons) darzustellen. Dies regte zu einer Diskussion und einer aktiven Auseinandersetzung mit der Thematik an.

Die 13. Klassenstufe der IGS Salmtal in Bonn

 

Quiz im BMZ

Der Geschichte-Leistungskurs von Herrn Breitenstein und der Sozialkunde-Leistungskurs von Herrn Schmalen besuchten das Haus der Geschichte. Dort besichtigten sie die Dauerausstellung „Unsere Geschichte – Deutschland seit 1945“. In der Ausstellung konnten die Schüler*innen anhand einer Vielzahl von Exponaten sehr plastisch und anschaulich die Nachkriegszeit, die Entwicklung zu zwei getrennten deutschen Staaten und die politische sowie gesellschaftliche Geschichte beider Staaten bis zur Wiedervereinigung nachvollziehen. Aber auch die aktuellere Geschichte bis in die Gegenwart wird in der Ausstellung dargestellt. Die Schüler*innen hatten dabei verschiedene Aufträge zu bearbeiten, um das Gesehene zu reflektieren und besser einordnen zu können. So beschäftigte sich z. B. eine Gruppe mit der Rolle Deutschlands im Kalten Krieg während andere Gruppen Aufgaben zu den Themen „Entspannungspolitik“, „Europäische Integration“ oder auch „Wirtschaftsmacht Deutschland“ bearbeiteten. Zusätzlich zur Dauerausstellung konnten die Schüler*innen sich, passend zum Brexit, die Sonderausstellung „Very British. Ein deutscher Blick“ anschauen, die sich mit dem Vereinigten Königreich und den deutsch-englischen Beziehungen aus deutscher Sicht auseinandersetzt. Ebenso interessant war die zweite Sonderausstellung „Zugespitzt. Kanzler in der Karikatur“, die eine Vielzahl an Original-Karikaturen zu jedem Kanzler, von Konrad Adenauer bis Angela Merkel, präsentierte und somit einen Einblick in die Zeitgeschichte der Bundesrepublik Deutschland bot.

Zum Abschluss des Tages wurden natürlich auch noch Gruppenfotos gemacht, die an die Fahrt zurückerinnern lassen. Am Nachmittag erreichten die Schüler*innen der 13. Jahrgangstufe wieder die IGS Salmtal und konnten direkt in die Herbstferien starten.

 

Religion / Ethik

Interview für den IGS-EXPRESS mit "Willi wills Wissen"

Foto Tobias Marenberg

Ich wusste, dass ich um mein Leben renne.“ (Foto Tobias Marenberg)

 

Wir alle kennen ihn von der Sendung „Willi Wills Wissen“ und er ist ein wahrer Kinderstar. Willi Weitzel  Moderator, Reporter, Sternsingerbote, Weltenbummler, Abenteurer, Familienvater, Kochbuchautor und Kinderfreund in nur einer Person. Viele verrückte und bewundernde Dinge hat er schon erlebt, doch was war das Spannendste? Und was sind seine Träume?

Willi ist momentan auf Tour mit seinem Programm „Willis Wilde Wege“ und begeistert Klein und Groß wie kein anderer. Dort berichtet er, wie er mit einem Esel nach Bethlehem reist, in den  Alltag der Kinder aus Nordkenia eintaucht, die Folgen des Klimawandels mit Erschrecken beobachtet und von  einem unbekannten Ort ohne Geld und Proviant quer durch Deutschland zieht. Dabei lernt er viele neue Kulturen, Menschen und Lebensumstände kennen, die er mit Humor und Spannung vorträgt.

 

Wir haben unseren Kinderstar in Klausen getroffen und ihm ein paar spannende Fragen gestellt und interessante Antworten erhalten. Die Fotos sind von Tobias Marenberg - Herzlichen Dank dafür und vor allem für das tolle Interview, für das Willi sich so viel Zeit genommen hat!

 

Reporter: Bist du als Kind schon viel & gerne gereist?
Willi:  In meiner Kindheit sind wir jedes Jahr nach Österreich gefahren.
Das war für uns Ausland  genug, da wir uns dort sehr wohl gefühlt haben.
Als ich dann mit meiner Klasse nach England gefahren bin, war das für mich mega cool. Meine erste große Reise war zu meiner Schwester nach Amerika.
Im Studium habe ich eine 85-jährige Frau kennen gelernt. Sie hat mich darum gebeten, 
mit ihr nach Afrika zu reisen. Dort wurde sie krank und musste zurück nach
Deutschland. Doch ihr Wunsch war es, dass ich in Afrika bleibe.
Also bin ich zwei Wochen alleine durch Äthiopien gereist.
Danach wollte ich immer nur noch reisen.
 
Reporter: Woher bekommst du deine Ideen und Inspirationen für die vielen Projekte?
 
Willi:  Wenn ich für Kinder reise, versuche ich, die Welt mit Kinderaugen zu sehen.
Dadurch erkennt man viele Dinge, die man als Erwachsener gar nicht mehr wahrnimmt.
Und kann dann viele Fragen stellen.
 
Reporter: Was war das spannendste Erlebnis, welches du auf Reisen erlebt hast?
 
Willi:  Ich habe in Afrika in über 3.000 Meter Höhe in einem Zelt übernachtet. Begleitet haben
mich zwei Afrikaner mit Gewähren, da es dort oben gefährliche Tiere geben sollte.
In einer eisigen Nacht habe ich mich von unseren Zelten entfernt und bin auf einen 
Felsen geklettert. Von dort oben habe ich ganz gespannt zwei Kälbchen aus der Ferne  
beobachtet. Doch als diese immer näher kamen, musste ich erschrocken feststellen, dass
es Hyänen sind. Diese gingen anfangs noch unbeteiligt in meine Richtung,
bis sie plötzlich auf mich losgelaufen sind. Ich bin so schnell ich konnte mehrere Meter  
gerannt und wusste, dass ich um mein Leben laufe, bis ich endlich meine Begleiter wieder gefunden hatte. Als die Hyänen uns zu dritt sahen, wussten sie, dass wir stärker sind und haben sich zurückgezogen. Danach war ich sehr geschockt und mir ging es nicht so gut.
 
Reporter: Was nimmst du persönlich von den schönen und auch gefährlichen Erlebnissen deiner Reisen mit?
 
Willi:  Wenn ich in Afrika, Südamerika oder in Asien unterwegs bin, erlebe ich oft
Verhältnisse, die nicht so toll sind, wie wir sie hier in Deutschland kennen.
Für mich ist es wie ein Geschenk, wieder nach Hause zu kommen, in die Küche zu
gehen, den Wasserhahn aufzudrehen und klares Wasser zu trinken. Das sind die
Momente, in denen ich einfach schätze, was wir hier haben.
 
Reporter: Wie schaffst du es, wenn du auf Reisen bist, den Kontakt zu deiner Familie zu halten?
 
Willi:  Meistens über WhatsApp und je nachdem, was möglich ist, auch über Facetime. Doch
am liebsten würde ich mich gar nicht melden, da ich sonst meine Familie nur noch
mehr vermisse. In meinem Herzen bin ich immer mit meiner Liebsten verbunden.
 
Reporter: Hast du eine Art Alltag oder Ritual während oder zu Beginn einer Reise?
 
Willi: Zähneputzen.(lacht) Wenn ich eine Zahnbürste habe.
Vor Beginn einer Reise bindet mir meine Frau immer ein kleines Lederbändchen mit
dem heiligen Christophorus um den Arm.
Das ist immer mein Glücksbringer und Beschützer.
 
Reporter: Du hast bestimmt auch ein großes Team hinter dir stehen. Wie viele Leute sind ungefähr in einem Projekt involviert?
 
Willi:  Das ist immer ganz unterschiedlich. Manchmal begleitet mich nur meine Frau oder bei
den Sternsingern ist es meistens so, dass wir mit zehn Personen verreisen. Oft sind Übersetzer,
Fotographen und viele Organisatoren mit dabei. So können oft relativ große Teams
entstehen. Ich persönlich mag es, mit weniger Leuten zu reisen, das ist meistens eine
angenehmere Atmosphäre.
 
Reporter: Du hast bestimmt auf Reisen viele neue Gerichte probiert und kennen gelernt. Welches war dein Lieblingsessen auf Reisen?
 
Willi:  In Äthiopien gibt es das Gericht „Doro Wot“ welches übersetzt „scharfes Hühnchen“
heißt. Aber als ich das erste Mal in Indien war, wurde ich total von den Gerichten dort
überrascht. Dort gab es so viele unterschiedliche Geschmäcker, Düfte und Gerüche, die 
meine Zunge noch nie geschmeckt hat. Seitdem esse ich fast nur noch beim Inder.
Ich liebe indisches Essen.
 
Reporter: Du bist oft ein großes Vorbild für Kinder.  Hattest du auch als Kind ein Vorbild?
 
Willi:  Als Kind war mein größtes Vorbild Karl Heinz Rummenigge und Carl Lewis. Doch 
später lernte ich Vorbilder und Idole zu unterscheiden. Dann entschied ich mich im 
Religionsunterricht für Jesus.
 
Reporter: Was war dein größter Traum als Jugendlicher oder was wolltest du gerne  werden?
 
Willi:  Ich wollte gerne Chef eines Edeka werden. Da meine Eltern einen Edeka- Laden
besaßen, stellte ich mir immer vor, diesen später zu übernehmen. Aber mein jüngerer  
Bruder kristallisierte sich als der bessere Geschäftsmann heraus.
 
Reporter: Welchen Tipp würdest du Schülern für die Zukunft geben? Was müssen wir deiner Meinung nach unbedingt erlebt haben?
 
Willi:  Ich finde das Reisen in die Welt total umstritten, da man sehr viel Co2
raus bläst. Da muss man sich Gedanken machen, ob man die Reise unbedingt machen muss oder  das Co2 kompensiert.
Aber ich finde, dass man durch Reisen viele andere Kulturen kennen lernen und seinen
eigenen Mut auf die Probe stellen kann.
Dies schafft einem einen tollen Weltblick. Doch die besten Erfahrungen sammelt
man, wenn man das Handy ausschaltet und nur über Postkarten Kontakt mit Freunden 
und Familie hat. Dadurch kann man viel besser in das Land eintauchen und intensiver
Dinge kennen lernen. Außerdem sollte man nie aufgeben.
 
Reporter: Wen würdest du gerne mal treffen oder mit welcher Person ein Interview führen?
 
Willi:  Ich würde total gerne Lady Gaga oder auch Meghan Markle kennen lernen. (lacht)
Doch am liebsten würde ich zwei Sessel aufstellen am Nordpol auf einer Eisscholle
und mich dort Donald Trump gegenübersetzen. Und dieser soll mir dann etwas über den
Klimawandel erzählen.

 

Ein Artikel von Sophia Heidweiler(12) und Elisa Gorges (12)für die Schülerzeitung

Foto Tobias Marenberg

Deutsch

Wolfgang Borchert „Draußen vor der Tür“

Ein Bericht von Sarah Lotzkes über den Theaterbesuch der Klassen 10 und 11 der IGS Salmtal. Die Fotos wurden uns freundlicherweise von der TUFA zur Verfügung gestellt. 

Am Dienstag, den 12.03.2019 waren die 10. und 11. Klassen der IGS Salmtal in der Tufa in Trier und haben sich dort das Drama „Draußen vor der Tür", das von Wolfang Borchert   geschrieben wurde, angesehen. Mit insgesamt drei Klassen, vier Kursen und begleitenden LehrerInnen machten sich so fast 170 Personen von der IGS Salmtal mit vier Reisebussen auf den Weg nach Trier.  

Bevor das Theaterstück begann, hatten die SchülerInnen und Lehrer gemischte Erwartungen. Die Oberstufenschüler erwarteten eine normale Sprache und eine Einsicht fürs Leben. Das liegt vor allem daran, dass sie zuvor viele Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert gelesen und im Unterricht besprochen hatten. Andere Schüler erwarteten gute spannende Unterhaltung und eine moderne abstrakte Aufführung.

Zu Beginn wurde Spannung erzeugt, da das Stück selbst eine etwas undefinierbare seltsame Einführung hatte.  Im weiteren Verlauf des Theaterstücks gab es viele Gefühle wie z.B. Trauer, Liebe und Hass, die von den Schauspielern sehr gut rübergebracht wurden. Das gesamte Theaterstück war aufgrund moderner, aber auch abstrakter Darstellung sehr gut. Lieblingsstellen der Schüler waren unter anderem die Szenen der Elbe und die Szene, wo die Frau Beckmann das zweite Mal sieht. (s. Foto)

Nach dem Stück hat sich das gesamte Ensemble Zeit genommen, um auf der Bühne alle unsere Fragen zu beantworten. Dabei wurde deutlich, dass die Intentionen der Schauspieler waren, dass die Zuschauer selbst Hoffnung bekommen und hoffnungslosen Menschen Hoffnung machen. Desweiteren sollen die Zuschauer den historischen Kontext kennen und Menschen in einer auswegslosen Situation helfen.

Anne-Frank Projekt in Hetzerath

„Das Tagebuch der Anne Frank“- Hetzerath


Zum 950-jährigen Dorfbestehes Hetzeraths hat auch die Theatergruppe
Hetzerath einen Beitrag geleistet. Neben einer, von dem Anne Frank Zentrum
in Berlin unterstützten, Ausstellung und der Ausbildung von Schülern und
Schülerinnen zu Peer-Guides wurde auch ein Stück vorgestellt.

Foto: peer guides der IGS Salmtal: Mara Thul und Emma Huber mit der Klasse 10a

Unter der Regie von Ottmar Hauprich fiel die Wahl auf das Stück „Das Tagebuch der Anne
Frank“ von Frances Goodrich und Albert Hacket. Bewusst wurde ein oft
umgangenes Thema im Gedanken an alle Opfer, gewählt – die Erfahrungen
aus dem zweiten Weltkrieg.

Foto: Theatergruppe Hetzerath


Auch Lehrkräfte unserer Schule und Schüler von den Jahrgangsstufen 10,11 und
12 haben sich am Donnerstag, dem 22. November 2018 die Aufführung des
Theaterstücks um 20 Uhr in der Bürgerhalle Hetzerath angeschaut. Es wurden
Kriegserfahrungen aus der Sicht von Anne Frank (gespielt von Katherina Tibo-Stemper)
überliefert. Erfahrungen, die Anne Frank von 1942 bis 1944 in einem
Hinterhaus der Marmeladenfabrik ihres Vaters in Amsterdam aufgezeichnet
hat. Bis heute sind die Einträge in ihr Tagebuch „Kitty“ bekannt und sehr
verbreitet. Die Verfolgung und der systematische Abtransport der Juden, die
Angst der Verfolgten und der Kampf ums Überleben scheint uns zwar zur
heutigen Zeit fremd zu sein, war vor ca. 80 Jahren jedoch Alltag in Deutschland
und den Nachbarländern.
Bei dieser Thematik fehlten Vielen die Worte, die ein oder anderen Tränen
flossen und ganz sicher hat das Stück auch bei Zuschauern ohne Vorwissen
Wirkung gezeigt.
Aus der Jahrgangsstufe 11 haben sich zwei Schüler an dem Theater beteiligt.
Leonard Tonner, der als Statist die Rolle des zweiten Mannes der NS-Soldaten
übernommen hat und Matthias Hauprich, welcher sich beim Bau des
Bühnenbildes und der Technik engagiert hat.


Ein Artikel von Görkem Yenihayat (12)

Physik

Physik mal anders

Die 2018 eröffnete Schulbibliothek bietet als neuer Lernraum auch die Möglichkeit, Projekte des Unterrichts an einen anderen Lernort zu verlagern.

 

Die zehnten Klassen konnten über einen längeren Zeitraum selbstständig an Stationen arbeiten.   Die Arbeit in Kleingruppen und besonders das selbstständige Arbeiten wurden dadurch gefordert.

Die unterschiedlichen Aufgaben, Stationen und Hilfen ermöglichten den Schülerinnen und Schülern  eine besondere Projektarbeit und damit eine moderne und schülerbezogene Art des Lernens. Frau Hofmann und Frau Biersack begleiteten den individuellen Lernprozess. 

Musik

Unterstufe nimmt an 6K United! teil

Am 25.06.2020 werden alle fünften und sechsten Klassen der IGS Salmtal nach Köln in die Lanxess Arena fahren. Grund dafür ist die Teilnahme am Projekt 6K United!

6000 Tausend Kinder werden bei diesem Event die zuvor eingeprobten 15 Songs singen. Weitere Informationen finden Sie unter https://6k-united.de.

Fragen können Sie gerne an EFillmann@igs-salmtal.de oder die Tutoren der fünften und sechsten Klassen richten. 

Fächerübergreifendes

Die IGS muss man leben! Der Landrat im Interview

„Die IGS muss man leben!“

Der Landrat Gregor Eibes im Interview mit Yannick Müller (12LK2)

Bei Ihrer letzten Wahl gab es nur eine Wahlbeteiligung von nur 24%. Finden Sie dies für eine Landratswahl ausreichend oder wenn nicht, wie hätten Sie versucht, mehr Menschen für die Wahl zu motivieren? Gibt es Untersuchungen oder Entwicklungen zur Wahlbeteiligung der Landratswahl?

Empirische Untersuchungen zur Wahlbeteiligung bei Landratswahlen sind mir nicht bekannt, Es ist jedoch durchweg so, dass in den Fällen, in denen eine Urwahl eines Landrats nicht mit einer anderen Wahl wie z. B. einer Kommunalwahl, einer Bundestags- oder Landtagswahl zusammenfällt, die Wahlbeteiligung eher gering ist. Steht dann auch lediglich nur ein Bewerber zur Wahl, verstärkt sich dieser Effekt. Insofern liegen die 24 Prozent meiner Wahl im Schnitt vergleichbarer Wahlen. Das ist aus meiner Sicht zwar nicht unbedingt zufriedenstellend, jedoch eine Entwicklung, die man nicht mit persönlichem Einsatz wettmachen kann.

 

Erst seit 2018 wird das Internet im Landkreis ausgebaut. Die höchste Downloadrate in der Region liegt bei 500K/s. Hätte man schon nicht viel früher mit dem Ausbau beginnen sollen und damit jetzt schon Gigabit-Leitungen anbieten, welche vor allem für die Industrie wichtig sind?

Eine ordentliche Internetversorgung gehört für mich heute genauso wie Wasser, Strom und Telefon zur Grundversorgung eines jeden Haushalts. Jedoch gibt es leider keine öffentlich-rechtliche Versorgungspflicht in diesem Bereich. Vielmehr setzt man bei den Themen Breitband und Mobilfunk auf die privaten Marktanbieter. Allerdings ist es so, dass gerade in ländlichen Regionen, die für die Unternehmen betriebswirtschaftlich nicht interessant sind, der Markt oftmals versagt. Und lediglich in diesen Fällen können die Kommunen einspringen und den Breitbandausbau selbst in die Hand nehmen. Haben bis Mitte 2015 die Ortsgemeinden selbst die Aufgabe des Breitbandausbaus wahrgenommen, hat der Landkreis, als sich 2015 diese Möglichkeit auch durch die Auflage entsprechender Förderprogramme durch Bund und Land ergab, die Zuständigkeit übernommen und den Breitbandausbau kreisweit vorangetrieben. Wenn im Spätsommer dieses Jahres das Projekt nach Plan seinen Abschluss findet, werden voraussichtlich rund 6.200 Adressen mit breitbandigem Internet, viele davon sogar mit gigabitfähigen Glasfaser-Anschlüssen erschlossen sein.

 

 Wollen Sie noch lange Amt behalten oder streben Sie höhere Positionen {wie z.B das Amt des Bundeskanzlers) an?

Ich bin dankbar, das Amt des Landrats weitere 8 Jahre ausüben zu dürfen. Insofern strebe ich nicht nach höheren Positionen, aber weil man nie weiß, was einen erwartet, bleibe ich bei der Aussage: Sag niemals nie. Versichern kann ich allerdings, dass das Amt des Bundeskanzlers nicht in meinem Lebenslauf erscheinen wird.

 

Was ist das Besondere für Sie an der Arbeit als Landrat?

Die Arbeit als Landrat bereitet mir wegen ihrer Vielseitigkeit und der immer wieder neuen Herausforderungen große Freude. Was mich an dem Job auch besonders fasziniert, ist die Begegnung mit vielen Menschen. 

 

Wie wollen Sie junge Menschen und Erstwähler der Region für Politik zu begeistern? (Besonders die Schüler unserer Schule)

Die Menschen und gerade die jungen Menschen für die Politik zu begeistern ist gerade in der heutigen Zeit mit der Tendenz zur Politikverdrossenheit eine besondere Herausforderung. Denn Politik wird oftmals gleichgesetzt mit den großen, oftmals negativen Schlagzeilen, die wir aus den Nachrichten kennen, mit Streitigkeiten zwischen Parteien und Politikern und nicht immer nachvollziehbaren Entscheidungen. Doch das ist ein verzerrtes Bild der Politik. In der Politik geht es darum, die beste Lösung für die Menschen zu finden.

Gerade am Beispiel der IGS Salmtal wird auch deutlich, was politisches Engagement bewirken kann. Dass die IGS Salmtal so ausgestattet und ausgebaut ist, wie es sich heute präsentiert, ist letztlich Ergebnis vieler politischer Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse sowohl auf Landesebene als auch auf Ebene des Schulträgers dieser Schule, des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Seitens des Landes Rheinland-Pfalz wurden und werden immer wieder Fördermittel bereitgestellt und auch der Landkreis als Schulträger stellt erhebliche Mittel zur Verfügung, um an der IGS Salmtal gute Unterrichtsbedingungen nach modernen Standards zu gewährleisten.

So investierte der Landkreis in die Erweiterung der IGS Salmtal bislang bereits rund 4,5 Mio. Euro. Zur Herstellung des Raumprogramms für die eingerichtete Oberstufe werden in nächster Zeit weitere rund 6 Mio. Euro investiert. Daneben wird die IGS auch von der Umsetzung des Multimediakonzepts für die kreiseigenen Schulen profitieren, das dem Kreis 1,475 Mio. Euro wert ist.

 

Bitte erläutern Sie in eigenen Worten, was Demokratie für Sie bedeutet.

In einem demokratischen Land zu leben, bedeutet mir sehr viel. Gerade mit Blick auf das Weltgeschehen oder unsere deutsche Geschichte müssen wir uns immer wieder deutlich machen, welch hohes Gut die Demokratie ist. Demokratie ist jedoch anstrengend. Sie muss gestaltet und gelebt werden. Demokratie lebt davon, dass Menschen sich engagieren und mitmachen. Denn ,,Demokratie verträgt keine, ohne mich', sie lebt von dem ,mit mir'." (Theodor Heuss)

Und dass gilt auch und insbesondere für junge Menschen. Ich denke dabei z.B. an junge Menschen, die sich in der Schülervertretung, als Schülerlotsen, in Jugendgruppen, bei der Jugendfeuerwehr oder in der Vereinsarbeit engagieren. lhr ehrenamtliches Engagement stärkt das gesellschaftliche Miteinander und stärkt die Demokratie. Und häufig ist dieses ehrenamtliche Engagement auch der erste Schritt und eine gute Vorbereitung für ein späteres politisches Engagement.

Politische Gremien und die demokratische Willensbildung leben von dem Austausch unterschiedlicher Meinungen, von respektvollen Debatten und einer achtsamen Streitkultur sowie dem Ringen um und dem Finden von Kompromissen.

Wie stehen Sie zum Hochmoselübergang? Was ist lhre Meinung zu der Kritik, dass die Stabilität der Brücke am ,,Ürziger Hang" gefährdet ist und dass das Bauwerk die Landschaft verunstaltet?

Das aus meiner Sicht technisch und architektonisch beeindruckende Bauwerk ist für die Region und auch für die Anbindung der Mosel an die Eifel und den Hunsrück sehr wichtig. Viele Touristen werden die Mosel künftig über den Hochmoselübergang ansteuern. Nach anfänglicher Skepsis hat nun ein Großteil der Bevölkerung den Nutzen dieses Infrastrukturprojektes für die Region erkannt. Das hat sich auch beim Brückenschlag vor wenigen Monaten eindrucksvoll gezeigt.

Was die Stabiliät des Hochmoselübergangs anbelangt, vertraue ich ganz auf die an den Tag gelegene Ingenieurskunst. lmmerhin werde ich als Hunsrücker die Brücke nach ihrer Fertigstellung 2019 regelmäßig befahren.

 

Wie stehen Sie zu Angela Merkel und ihrem Rücktritt?

Als Landrat ist es nicht meine Aufgabe, mich zu Angela Merkel und ihrem Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den Bundesvorsitz zu äußern. Als Privatperson Gregor Eibes zolle ich der Kanzlerin meinen großen Respekt, dass sie diesen Schritt gegangen ist und der CDU somit die Möglichkeit geboten hat, sich auch mit Blick auf die nächste Bundestagswahl personell neu aufzustellen.

Was ist lhre Meinung zu der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer?

Auch hier äußere ich mich als Privatperson: Die CDU hatte auf ihrem Bundesparteitag in Hamburg die komfortable Ausgangssituation, zwischen drei für den Bundesvorsitz geeigneten Persönlichkeiten zu wählen. Mit Annegret Kramp-Karrenbauer wurde eine erfahrene Politikerin gewählt, die über Parteigrenzen hinaus hohes Ansehen genießt. Sie hat bereits in den vergangenen Monaten als Generalsekretärin zur Weiterentwicklung der Partei beigetragen, ist konsensfähig und verfolgt eine konservativere Ausrichtung der Partei ohne an den politischen Rändern zu fischen. 

Müssen sich Autofahrer, die Diesel benutzen, bald auf Fahrverbote einstellen?

Die Verhängung von Diesel-Fahrverboten wegen zu schmutziger Luft betrifft vornehmlich die deutschen (Groß-)Städte. Für den Landkreis mache ich mir da vorerst keine Gedanken, wobei man die Thematik an sich durchaus kontrovers betrachten kann. Was allerdings auch Fahrzeughalter in unserem Landkreis betreffen könnte, sind mögliche Zwangsstilllegungen von Diesel-Fahrzeugen mit unzulässigen Abschalteinrichtungen, die nicht an der vom Kraftfahrtbundesamt angeordneten Rückrufaktion teilgenommen haben.

Was wollen Sie 2019 für den Kreis erreichen?

Die Liste der Projekte ist lang. Exemplarisch möchte ich die Fortführung des im vergangenen Jahr angestoßenen Kreisentwicklungsprozesses anführen. lm Rahmen dieses Prozesses schauen wir, an welchen Stellen wir den Landkreis Bernkastel-Wittlich noch verbessern und wie wir ihn für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen können. Dabei haben wir mit der Maßnahme, ,Zukunfts-Check Dorf" auch die Entwicklung unserer Ortsgemeinden im Blick. Wir wollen weiterhin daran arbeiten, die ärztliche Versorgung in unserer ländlich geprägten Region sicherzustellen und wir wollen die Digitalisierung in allen Bereichen vorantreiben. So soll das Breitbandausbauprojekt in diesem Jahr abgeschlossen, der Digitalisierungsgrad der Verwaltung ausgebaut und das Multimediakonzept für unsere Schulen umgesetzt werden. Daneben wird uns die Vor- und Nachbereitung der Kommunalwahl Ende Mai fordern.

 

Wie stehen Sie zu den „Fridays for Future“ Demonstrationen ?

Ich finde es toll, dass sich junge Menschen engagieren. Ich finde es auch toll, dass sich junge Menschen gerade dieses Thema annehmen. Also ich bin auch dafür deswegen, weil mich auch schon seit 20 Jahren mit dem Thema Klimawandel befasse. Ich bin einer, der schon seit vielen Jahren, als das Thema noch nicht aktuell war, mit erneuerbarer Energie ausgesetzt hat, auch in meiner früherer Tätigkeit als Bürgermeister von Morbach. Und war schon immer der Meinung, dass es höchste Zeit ist, sich umzuorientieren, von den konservativen Energiequellen zu den Erneuerbaren. Außerdem habe ich überhaupt kein Verständnis dafür, dass was uns da erwartet ins Reich der Fabeln leitet. Ob es der amerikanische Präsident ist, der das Pariser Abkommen kündigt oder wie auch immer.

Beim Klimawandel hat in etwa das gleiche Problem wie der Demographiefaktor: Man weiß da kommt was und reagiert erst dann, wenn es zu spät ist. Man meint hier noch warten zu können, weil das ja nicht so schlimm wäre, was wären schon 2 Grad mehr.

Mit Sicherheit kann nicht jeder damit was anfangen, aber man kann sehr schnell damit was anfangen, wenn man die Auswirkungen auf den Meeresspiegel nimmt und überlegt, wer alles betroffen ist.

Dies ist ein Problem, welches die heutige Generation nicht mehr so schlimm erleben wird. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Generation, die in diese Zeit hineinwächst, dem alten Mann zeigt, dass es nicht so weiter geht. Daher finde ich es toll, was die junge Menschen da machen. Aber wir kommen sicherlich noch zu der Frage, was ist mit dem Unterricht? Da bin ich ein bisschen konservativ gestrickt. Ich würde mich von der Unterrichtproblematik lösen. Das würde ich auch den jungen Leuten anraten. Sonst verläuft die Diskussion hinaus, ob das schwänzen sei. Am Ende verschwindet noch die Grundidee dieser formalen Diskussionen. Deswegen sage ich: Löst euch von den Termin. Macht das an unterrichtsfreien Zeiten. Artikuliert euch. Verstärkt den Protest. Macht es lauter. Aber macht es nicht während des Unterrichts. Denn ansonsten, die die das ernst meinen, werden dann mit denen verwischt werden, die nicht zum Unterricht wollen. Diese beiden Gruppen verschmelzen. Das will ich trennen. Denn die, die es ernst meinen, kommen auch freitags um Zwei.

 

Zitat Christian Linder: Ich finde politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern toll. Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis“ Was halten sie von dieser Aussage?

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir unsere Jugend gerade beim Thema Globalisierung nicht unterschätzen sollten. Im Gegenteil, ich glaube unsere Jugend in vielen Bereichen viel globaler unterwegs als unterwegs ist als meine Generation. Und ich glaube, dass dieses globale Denken; den jungen Menschen sehr viel stärker eingeprägt ist als uns Älteren und dieses Umgehen mit der Globalität noch dazu führt, dass die allermeisten weitergehende Gedanken machen. Da würde ich unsere Jugend nicht nur unterschätzen. Ich glaube, da ist sie sehr weit fortschrittlicher und weiter denkend unterwegs als wir Älteren uns das uns vorstellen können. Darin habe ich auch ein bisschen Hoffnung, dass die Jugend auf Dauer mit dem Thema Globalisierung verantwortungsvoller umgeht, als wir das heute tun.                                                                                                                  Und da kommen wir auf das Thema von eben. Ohne dieses globale Denken, wenn wir das ganze Thema Unterricht weglassen, allein diese Beschäftigung mit dem Thema, würde in dieser Art nicht stattfinden. Und Jugend vernetzt sich, viel schneller als wir Alten. Und da bin positiv und zuversichtlich und sehe das nicht so wie Herrn Linder. Ich glaube schon, dass da viele junge Leute auf einen guten Weg sind. Auch wissen sie, wie sie mit den Dingen umzugehen zu haben, dass sie schon differenzieren, zukunftsorientiert denken und auch in der Nutzung des Internet differenzieren, was ist brauchbar und was nicht.

Was ist das Schönste an der Zusammenarbeit mit der IGS Salmtal?

Ich bin ja früher Bürgermeister in Morbach gewesen. Morbach hatte unter meiner Amtszeit als Bürgermeister die erste IGS im Landkreis bekommen. Da gab es auch die Frage der Zukunft: Welche Schulform sollte es sein, nachdem es eine Hauptschule und eine Realschule + war. Damals wurde auch mit mir entschieden, dass die IGS die bessere Schulform für Morbach wäre.

Salmtal war ja lange nachher ein Kind der Schulentwicklungsplanung. Es war lange diskutiert worden, ob man eine IGS mit Abiturangebot machen kann, obwohl in Wittlich zwei Gymnasien sind. Zu diesem Zeitpunkt hatte es Morbach schon gegeben. Auf Morbach bezogen, dasselbe gilt sicherlich auch für Salmtal, natürlich den Wunsch in Morbach Abitur zu machen. Dasselbe Bestreben, aber nicht so stark, aufgrund des nahen Standorts zu Wittlich, müsste es bei Salmtal gewesen sein.

Was mir aber von Anfang an der IGS gefallen hat, da ich auch schon lange eine andere Haltung habe als die Landes CDU, ist das gemeinsame Lernen bis zur 10. Klasse. Das ist ein entschiedener Punkt. Es gibt keine klassische Orientierungsstufe wie an den anderen Schularten, wo ich nach der sechsten Klasse entscheide, was ich mache. Sondern hier fällt die Entscheidung wesentlich später. Man kann bis zur neunten Klasse die Berufsorientierung oder die mittlere Reife nach der Zehnten oder das Abitur. Um diese Entscheidung zu treffen, musste ich persönlich drei Schule besuchen: Hauptschule war ich nie, war dann auf der Realschule, musste wieder von vorne beginnen, bin nach der Zehnten auf das Gymnasium gewechselt. Und an solchen Entwicklungen sieht man ja, dass Schüler in der 7 oder 8 Klasse eine komplett andere Entwicklung annehmen, als er für sich erkennt in der 5/6 Klasse. Oder auch in der 9 oder 10 Klasse einen Schub bekommen und das Abitur machen wollen. Diese Entscheidungsprozesse verlangt man bei der IGS weder von Eltern noch von Schülern einer 5 oder 6 Klasse, sondern man kann in die Entscheidung reinwachsen. Ich kann gucken, wie ich mich entwickle und was meine Schwerpunkte sind. Diese Entwicklung passiert gemeinsam. Es gibt keine Auslesung. Man kann die Entscheidungsprozesse über das gemeinsame Lernen herbeiführen. Das hat mir immer gut gefallen. Deswegen war für mich die Form der IGS eine positive Form. Das heißt aber nicht, dass ich gegen das Gymnasium bin, ich sehe die IGS als gute Ergänzung. Natürlich muss diese besondere Schulform gelebt werden. Das ist eine ganz andere Form. Auch bei der Lehrerausstattung. Die Lehrer müssen dazu stehen. Und da könnte ich stundenlang Geschichten erzählen, aus den Anfangszeit in denen es darum ging, Realschule und Hauptschule zusammenzuführen. Das waren Kämpfe, auch in der Lehrerschaft. Nicht alle waren von Anfang überzeugt, ob das die richtige Schulform wäre.

Die IGS muss man leben. Die Lehrerschaft muss sie leben, die Schulleitung muss dahinter stehen, dementsprechend ausgestattet sein.

Wo sehen sie die IGS in 10 bis 15 Jahren ?

Also ich sehe sie schon als tragende Säule der Schulformen neben den Gymnasien. Persönlich bin ich der Meinung, dass wir auf Dauer gesehen aufgrund der Schülerzahlen die Schulformen beibehalten können. Aus politischer Sicht hat man den Fehler gemacht, die Schulformen auszuweiten. Die Schüler haben sich zersplittet. Auch Schülerbeförderung ist kein kleines Problem. Am Ende sehe ich eine positive Zukunft.

Ich danke Ihnen sehr für dieses Interview und dass ich Sie sich für dieses Interview so viel Zeit genommen haben!

Schüler unterstützen Ehrenamt

DIE WITTLICHER TAFEL – EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN! - Ein Dankeschön an die Schüler und Schülerinnen der IGS Salmtal

SALMTAL. Gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen sammelten die Schüler und Schülerinnen der IGS Salmtal im Rahmen ihrer Adventsaktion Spendengelder für die Wittlicher Tafel. Dabei kam eine beträchtliche Summe im dreistelligen Bereich zusammen. Am Tag der Übergabe (14.01.2018) war Frau Justen, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Wittlicher Tafel, zu Besuch, um den Schülern und Schülerinnen ein Dankeschön auszu-sprechen. Dabei hatten sie die Möglichkeit Frau Justen zu einem gemeinsamen Interview einzuladen.

„Die Wittlicher Tafel ist eine ganz, besondere Einrichtung.“, betont Frau Justen, „Wir verteilen qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel und Altagsgegenstände, welche im Wirtschaftsprozess keine Verwendung mehr finden, an bedürftige Menschen.“ Dabei rettet die Wittlicher Tafel nicht nur etliche, wertvolle Nahrungsmittel und Altagsgegenstände vor der Vernichtung, sondern unterstützt auch dort wo dringend Hilfe benötigt wird. Für die Tafel spenden Einzelhändler, Warenhäuser und Discounter der Region einwandfreie Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können aber noch innerhalb der Mindesthaltbarkeit liegen. „Selbstverständlich versteht sich die Wittlicher Tafel nur als Ergänzung zu staatlichen Hilfen und kann daher nur von Personen in Anspruch genommen werden, die eine Bedürftigkeit nachweisen können, beispielsweise sozial schwache Menschen, welche ein geringes Einkommen haben, nur eine kleine Rente beziehen oder Alleinerziehend sind.“, erklärt Frau Justen. Die Schüler und Schülerinnen stellten sich dabei vor allem die Frage, wie die Nahrungsmittel und Alltagsgegenstände aufgeteilt werden und wie sie Menschen als Bedürftig erkennen. „Jeder Kunde muss sich vor Ausgabe der Ware mit seiner zuvor erhaltenen Kundenkarte ausweisen. Die am jeweiligen Ausgabetag verfügbaren Lebensmittel werden dann an die Bedürftigen gleichmäßig aufgeteilt. Dafür müssen die Kunden lediglich einen Preis von 2 Euro zahlen. Ein Anspruch auf bestimmte Lebensmittel besteht dabei natürlich nicht. Lebensmittel, die am Ausgabetag nur begrenzt zur Verfügung stehen, werden gegebenenfalls nur an einen ausgewählten Personenkreis, zum Beispiel Diabetiker oder Mütter mit Kleinkindern ausgegeben. Eine Schülerin erzählte Frau Justen von einem Projekt ihrer Firmengruppe aus dem vergangenen Jahr, welches der Wittlicher Tafel ebenfalls zu Gute kam. „Daran kann ich mich erinnern!“, staunte Frau Justen, „Wir freuen uns immer wieder über solch, großartige Projekte. Es wird immer schwieriger die hohen Kosten die sich aus der Miete, Neben- und Autokosten etc. ergeben, zu decken. Die Hälfte der jährlichen Aufwendungen können durch den Beitrag, den die Kunden wöchentlich bei der Ausgabe zahlen, gedeckt werden. Die restliche Hälfte muss mit Spenden ausgeglichen werden. Aus diesem Grund sind wir genau auf solche Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Die Schüler und Schülerinnen interessierte es, wie Frau Justen zu ihrer Tätigkeit bei der Wittlicher Tafel gelangte. „Durch eine Krankheit konnte ich meinen früheren Beruf leider nicht mehr ausüben. In dieser schweren Zeit habe ich ständig nach einer sinnvollen Beschäftigung gesucht. Dabei bin ich auf die Wittlicher Tafel gestoßen. Nun bin ich dort seit 9 Jahren ehrenamtlich beschäftigt und freue mich jeden Tag darüber, anderen Menschen etwas Gutes zu tun.“ Die Schüler und Schülerinnen bestaunten das Engagement von Frau Justen. „Ehrenamtliche Mitarbeiter sind ein tragendes Element der Wittlicher Tafel.“, betont sie, „Wir suchen täglich freiwillige Helfer und Helferinnen, dabei ist es egal in welchem Alter sich diese befinden. Die Helfer und Helferinnen können sich in den Bereichen, Anlieferung, Warenausgabe und Sortierung, Organisations- und Einsatzplanung sowie Kontaktaufnahme- und Pflege engagieren.“.

Mithilfe der Spendengelder hat die IGS Salmtal einen kleinen Beitrag zum weiteren Bestehen der Wittlich Tafel beigetragen. Frau Justen spricht ihnen dafür ein großes Lob aus!

 

Wir wollen helfen e.V. Salmtal

Wir wollen helfen e.V (Ein Artikel von Julia Schey)

 

Der „Wir wollen helfen e.V. wurde im Jahr 2005 anlässlich der Tsunami-Katastrophe, die sich in Südostasien zugetragen hat, gegründet, um dort schnelle Hilfe leisten zu können. Damit sollte ihr Projekt aber nicht enden und so entschlossen sie sich, weiterhin Hilfsbedürftige in Deutschland und auf der ganzen Welt zu unterstützen.Der „wwh e.V.“ wird mit den Beiträgen (Zehn Euro in Jahr) der über 165 Vereinsmitgliedern, die großteils bei den Veranstaltungen das ganze Jahr über tatkräftig anpacken und unterstützen, finanziert.Die Erlöse der Veranstaltungen sowie Spenden werden direkt ohne Abzüge an die Hilfsprojekte weitergeleitet.

 

Ich durfte mit dem Vorsitzenden und dem stellvertretendem Vorsitzenden David Schlösser des Vereins ein Interview führen und ihm die Spenden der 9. und 10. Klassen übergeben.

 

1.Wer hat den Verein ins Leben gerufen?

„Die ursprüngliche Idee kam von Schülern der IGS Salmtal, die nicht einfach so zuschauen wollten, wie Menschen durch die Folgen einer Tsunami-Katastrophe ihre Existenz verlieren, bzw. keine neue aufbauen können“ 

2.Wie kommen Ihre Spenden zusammen? 

„Hauptsächlich durch die Erlöse von Veranstaltungen, wie zum Beispiel durch Benefizkonzerte oder auch vom Weihnachtsmarkt in Dörbach, der von uns engagiert wird. Natürlich gibt es auch Personen/Firmen, die und unterstützen“

3.Welche Altersklassen sind vertreten?

„Wir haben Mitglieder von jung bis alt. Unser jüngstes Mitglied ist ungefähr zehn Jahre alt und das Älteste müsste so um die 80 sein.“

4.Waren Sie schon einmal persönlich in einem dieser Krisengebiete?

„Persönlich war noch keiner von uns vor Ort, aber Bekannte haben uns auf jeden Fall schon von ihren Erfahrungen berichtet.“

5.Wie hoch ist die gesamte Spendensumme mittlerweile?

„Zurzeit liegen wir bei etwas 162 000 € für die bisherigen Projekte." 

6.Was war ihr persönliches Highlight der Vereinsgeschichte?

„Unser Highlight war ein Videoclip unserer Ministerpräsidentin (Malu Dreyer), in dem sie den Verein gewürdigt hat.

Natürlich ist aber jede unserer Veranstaltungen ein Highlight, wenn man sieht, wie viele Menschen sich gerne für den guten Zweck einsetzten.

 7.Stehen weitere Projekte an?

„Auf jeden Fall! Zum einen haben wir ein Dauerprojekt mit demenzkranken Personen mit finanziellen Problemen, zum  anderen stehen aber auch internationale, nationale und regionale Projekte an. Außerdem gibt es auch schon genauere Ziele, wie die Lebenshilfe oder auch die Villa Kunterbunt“

8.Kann jeder Mitglied werden?

„Es kann jeder Mitglied werden, der sich gerne für den guten Zweck engagieren möchte“

Wenn du auch Interesse daran bekommen hast, dich dem „Wir wollen helfen e.V.“ anzuschließen, schaue doch einfach auf der Webseite vorbei, dort kannst Du dich unter „Anmeldung“ anmelden. 

Webseite: www.wirwollenhelfen.org

 

Der ökumenische Hospizdienst Wittlich

Der Ökumenische Hospizdienst Wittlich

Ein Artikel von Leon Wolff (12LK2)

Im Zug der Spendenaktion der IGS Salmtal besuchte Frau Gorges vom Ökumenischen Hospizdienst in Wittlich unsere Schule, um persönlich die Spendengelder der Oberstufe entgegenzunehmen, die im Rahmen der Adventsaktion gesammelt wurden und ein kurzes Interview zu führen.

Frau Gorges zeigte sich positiv überrascht über die große Summe an Spendengeldern und die Aufmerksamkeit, die dem Thema der Sterbebegleitung an dieser Schule gewidmet wird. Auf die Frage, was der Hospizdienst denn mit den Geldern kaufen wird, antwortete sie, dass ein Großteil für den Kauf von ätherischen Ölen verwendet würde. Diese haben auf die Sterbenden mit Schmerzen eine sehr beruhigende Wirkung, was wichtig sei, da der Hospizdienst nicht befugt ist, Schmerzmittel zu verabreichen, die nicht schon von einem Arzt verschrieben wurden.

Nach dieser Eröffnung unterhielten wir uns eine lange Zeit über ihren beruflichen Alltag. In einem „Hospizhaus“ werde entgegen aller Erwartungen viel gelacht und gesungen. Man wolle den Sterbenden ja, solange sie dies noch können, möglichst viel Spaß am Rest ihres Lebens vermitteln. Doch am meisten müsse man denen helfen, die Angst haben, vor dem was vor ihnen liege. Viele haben einen letzten Wunsch, wie zum Beispiel einen Sohn mit dem man sich zerstritten hat noch einmal zu sehen und mit ihm zu reden. Der Hospiez Dienst versuche dann sein möglichstes dies in die Tat umzusetzen. Manche wollen auch einfach nur über ihr Leben reden, oder auch über das, was danach kommt. Hierbei sei es sehr wichtig, dass man alle Menschen, die dies wünschen, begleite, egal welcher Konfession sie angehören auch dementsprechend mit ihnen rede. Die einzigen, die man in Wittlich nicht begleite, seien Kinder. Für diese sei ein Hospiz in Trier verantwortlich, welches extra für Kinder spezialisiert ist.

Persönlich, sagt Frau Gorges, sei es auch oft zu viel für sie und viele ihrer Kollegen, ein Kind sterben zu sehen. Selbst bei erwachsenen Menschen, bei denen eine lange Leidensgeschichte das Ableben ankündigt, brauchen sie und alle ihrer Kollegen eine große Zeit um dies zu verarbeiten. Viele haben ein Ritual, das sie durchführen, nachdem jemand den sie begleiten, stirbt. Zum Beispiel einen besonderen Baum anfassen und an diesem ihre Trauer „abzugeben“, wie es Frau Gorges macht. Der Autausch im Team mit allen anderen, die für den Hospizdenst arbeiten, ist außerdem hilfreich. Alle haben, bevor die für den Hospizdienst zu arbeiten begonnen haben, ein Seminar besucht, um sie auf die Arbeit vorzubereiten.

Briefmarathon Amnesty International

 

SCHREIB FÜR FREIHEIT: DER AMNESTY-BRIEFMARATHON 2018 

Jedes Jahr fordern Hunderttausende Menschen weltweit anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember Regierungen auf, gewaltlose politische Gefangene freizulassen und Unrecht zu beenden. Außerdem schicken sie Solidaritätsnachrichten an Menschen, deren Rechte verletzt werden.

Die unzähligen Briefe zeigen den Betroffenen und ihren Familien, dass sie nicht allein sind. Und sie machen Regierungen Druck: Zu unrecht inhaftierte Menschen werden freigelassen, diskriminierende Gesetzestexte geändert und politische Aktivistinnen und Aktivisten in ihrer Arbeit unterstützt und gestärkt.

Der Amnesty-Briefmarathon 2018 ist beendet. Weltweit wurden insgesamt 5.562.795 Briefe verschickt - ein neuer Rekord! Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Quelle:https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/schreib-fuer-freiheit-der-amnesty-briefmarathon-2018

 

Insgesamt konnten fast 400 Briefe der IGS Salmtal an Amnesty International übermittelt werden.

 Was ist Amnesty International und was machen sie?

In vielen Ländern sind Menschen gefährdet, die sich für ihre Menschenrechte einsetzen. Vieles hat sich in den vergangenen Jahren zwar verbessert, aber immer wieder erleben wir, dass Regierungen und politische Gruppierungen die Menschenrechte massiv einschränken. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich für ihre Rechte einsetzen, wie zum Beispiel Anwältinnen und Anwälte, Journalistinnen und Journalisten, Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten sowie andere kritische Stimmen.

Auch in jüngster Zeit gibt es viele Beispiele für die Einschränkung der Menschenrechte: Massenverhaftungen in der Türkei, Einwanderungsdekrete in den USA, Folter in ägyptischen Gefängnissen und zahllose Menschenrechtsverletzungen in Syrien. Es gilt, diesen Entwicklungen entgegenzutreten und die Menschenrechte entschlossen zu verteidigen!

Amnesty International ist die weltweit größte Bewegung, die für die Menschenrechte eintritt. Amnesty ist unabhängig von Regierungen, Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen. Um diese Unabhängigkeit zu sichern, finanzieren wir unsere Menschenrechtsarbeit allein aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Unsere Kampagnen und Aktionen basieren auf den Grundsätzen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Die große Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als sieben Millionen Mitgliedern, Unterstützerinnen und Unterstützern in über 150 Ländern. Es sind Menschen verschiedenster Altersgruppen, Nationalitäten und Kulturen. Zusammen setzen wir alle Mut, Kraft und Fantasie ein, um eine Welt zu schaffen, in der die Menschenrechte für alle gelten.

Für diesen Einsatz erhielt Amnesty 1977 den Friedensnobelpreis. In der Begründung hieß es, Amnesty zeichne sich durch eine klare Haltung aus: "Nein zu Gewalt, Folter und Terrorismus. Auf der anderen Seite ein Ja zur Verteidigung der Menschenwürde und Menschenrechte". Für diese Werte setzt sich Amnesty bis heute ein.

 

Quelle: https://www.amnesty.de/amnesty/wer-wir-sind

Schulhund

Schulhund Páris und Herr Born weiterhin ein Schulhunde-Team

Im Schuljahr 2018/19 zur Probe eingesetzt, wurde am Ende des vergangenen Schuljahres auf der letzten Gesamtkonferenz vom Kollegium, Vertreter des SEB und der SV der Beschluss gefasst, dass das Schulhunde-Team dauerhaft an der IGS tätig sein darf. 

Zuvor durchliefen beide eine Ausbildung, in der Páris wie auch Herr Born lernten, worauf im alltäglichen Unterricht zu achten ist. Da diese Ausbildung bereits ein Jahr her war, fand am 16.09.2019 eine Nachprüfung statt, in der die Ausbilderin Britta Schönhofen (Hundeschule Pfotenalarm, Wittlich) in einer praktischen Stunde sowie in Gesprächen den Einsatz des Schulhundes überprüfte. Ohne Beanstandung erhielt das Team die Rezertifizierung für ein weiteres Jahr – bis zur nächsten Nachprüfung. 

Richtiger Umgang mit dem Schulhund

Als Gewinn für die erfolgreich bestandene Schulrallye haben dieses Jahr alle fünften Klassen einen Gutschein für eine Unterrichtsstunde mit unserem Schulhund Páris bekommen.

Zunächst gab Herr Born eine Einführung zum richtigen Umgang mit einem Hund. Nach vielen Fragen zum Verhalten eines Hundes, Vorerfahrungen der Kinder und dem besonderen Umgang mit einem Schulhund im Alltag, durften die Kinder freiwillig mit Páris Übungen auf dem Schulhof machen. Auch Páris wurde mit vielen Leckerchen belohnt. Die Kinder, die dies wollten, durften ihn freudestrahlend unter Herr Borns Aufsicht füttern.

Die fünften Klassen bedanken sich für diese Erfahrung bei Páris und seinem Herrchen Herr Born!

Projekt Schulhund

Seit Mitte letzten Schuljahres setzt Herr Born seinen nun mittlerweile zum Schulhund ausgebildeten Hund Páris als Co-Lehrer in den Unterrichtsstunden jüngerer Jahrgangsstufen ein. Den Schülern macht die Arbeit mit ihm sehr viel Spaß. So lernen sie nicht nur, auf andere Rücksicht zu nehmen, sondern können auch durch ihr leises Verhalten besser konzentriert arbeiten. Vor allem freuen sich die Schüler, wenn sie als Belohnung guten Verhaltens oder guter Ergebnisse Páris ein Leckerchen geben oder mit ihm einen Trick durchführen dürfen. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung der Schüler im motorischen und kognitiven Bereichen – und auch zurückhaltende Schüler trauen sich mit der Zeit immer mehr, mit Páris zu arbeiten.

Neu seit diesem Schuljahr ist die Schulhunde-AG, an der rund 15 Schüler ein halbes Jahr lang mit dem Hundeteam zusammenarbeiten. Hier lernen die Schüler vieles über Hunde und den richtigen Umgang mit ihnen. Zudem steht aber auch das Arbeiten mit dem Hund im Vordergrund: Einfache Übungen wie das Herrufen, Sitz und Platz müssen genauso geübt und richtig ausgeführt werden wie das Durchlaufen eines Parcours mit dem Hund. Die Schulhunde-AG wird wegen der hohe Nachfrage jedes Halbjahr neu gebildet. So können alle interessierte Schüler im Laufe der nächsten Halbjahre mit dem Hundeteam zusammenarbeiten.

Bei Fragen und Anregungen rund um den Schulhund können Sie sich gerne an Herrn Born entweder persönlich, telefonisch (06528 98558 0) oder via Mail (jborn@igs-salmtal.de) wenden. Er freut sich über Rückmeldungen und Anregungen.